
Fakt ist: Jeder hat im Bett seine eigenen Vorlieben, die er offen kommuniziert oder für sich still und heimlich auslebt. Ob Latex, Fußfetisch oder Lustschmerz – die Welt der Fetische ist so vielfältig wie wir selbst. Während wir einige langweilig oder gar abstoßend finden, bringen uns andere so richtig in Fahrt. Doch welche Fetische gibt es eigentlich?
Neben bekannten Klassikern wie Bondage oder Voyeurismus gibt es auch ausgefallene, weniger bekannte Fetische wie Sploshing, Nosejobs oder Laktophilie. Wir zeigen dir, welche Fetische und entsprechende Begriffe es gibt. Und wer weiß – vielleicht findest du ja schon bald eine neue Vorliebe, die dich triggert und zu einem Fetisch-Sextreffen einlädt!
Fetisch-ABC – die schärfsten Vorlieben von A bis Z
Magst du es eher süß-subtil, oder doch lieber richtig schmutzig? Egal welche Vorliebe und welche Vorstellungen du hast – in unserem Fetisch-ABC erfährst du, was sich hinter den verschiedenen Fetisch-Begriffen verbirgt und was sie so reizvoll macht.
A
Age Play
Beim Age Play handelt es sich um eine spezielle Rollenspiele-Form. Dabei nehmen die beiden Sexpartner jeweils eine jüngere und eine ältere Rolle ein, was in Wirklichkeit aber nicht so ist. Der Fetisch kann in verschiedenen Arten vorkommen und wird beispielsweise beim BDSM integriert. Hier ist ein Part dominant, während der andere unterwürfig ist.
Anal Play
Hierbei dreht sich alles rund um das Verwöhnen des Anus. Anal Play kann geil und aufregend sein und in verschiedenen Formen wie normalem Analsex (Penetration), Analfingern, Dildo-Play oder Lecken (Zungenanal) praktiziert werden.
ASMR Fetisch
ASMR bedeutet Autonomous Sensory Meridian Response. Dabei empfindet eine Peron bestimmte Geräusche, Berührungen oder Bewegungen als Angenehm. Wird diese Person durch derartige Einflüsse sexuell erregt, ist von einem ASMR Fetisch die Rede. So können zarte, langsame Berührungen äußerst verführerisch sein.
B
Ballbusting
Schmerzhaft und reizend zugleich – denn hier dreht sich alles darum, dass ein Mann erniedrigt wird, indem seine Hoden Gewalt ausgesetzt sind. Dazu gehören Tritte, Schläge, oder eine andere beliebe Gewaltform mitten in die Familienplanung. Gerade im BDSM-Bereich wird der Ballbusting-Fetisch gerne praktiziert und kann für Männer äußerst geil sein, wenn eine Frau ihn erniedrigt und die volle Kontrolle übernimmt.
Belly Inflation
Ziel ist es, mit verschiedenen Formen wie Luft-Einleitung oder dem Trinken von gashaltigen Getränken den eigenen Bauch oder den des Sexpartners aufzublasen/aufzublähen. Der aufgeblähte Bauch und dessen Veränderung wird als sexuell erregend empfunden.
Body Worship
Hierbei geht es darum, eine andere Person körperlich zu verehren und ein bestimmtes Körperteil anzubeten. Dazu gehören beispielsweise die Brüste oder der Po, aber auch die Füße oder sogar Hände. Die Verehrung findet statt, indem die sexuell erregenden Körperteile geleckt, geküsst, gestreichelt oder massiert werden.
Bondage
Bei diesem Fetisch wird eine Person in ihrer Handlung durch Fesseln eingeschränkt oder gebunden. Dafür werden beispielsweise Seile oder Handschellen verwendet, was für beide Sexpartner sehr erregend sein kann. Nicht selten ergeben sich beim Bondage regelrechte Machtspiele, bei denen man bei seinem Gegenüber die volle Kontrolle übernimmt. Dazu gehören auch extreme Bondage-Spiele wie eine Frau an den Titten aufzuhängen.
Breath Play
Diese Sexpraktik ist auch als Atemkontrolle bekannt, bei der die Atmung des anderen Sexpartners gezielt kontrolliert wird. Das sorgt für Erregung und geile sexuelle Stimulation. Die Form von Breath Play kann dabei variieren – zum Beispiel beim Sex mit einer Gasmaske, bei dem ein angeschlossener Schlauch am Ende abgeknickt wird und der andere Partner keine Luft mehr bekommt. Aber auch beim Facesitting oder ganz extrem mit Würgen kann der Atem kontrolliert werden.
C
Cuckolding
Bei dieser Sexualpraktik geht es darum, dass ein Partner davon weiß, dass der andere mit einer Dritten Person Sex hat. Nicht selten sieht er/sie auch selbst dabei zu und wird dadurch erregt. Dabei werden folgende Rollen eingenommen: Zuschauer als Cuckold, Cuckoldress/Hotwife als Partner und Bull als Sexteilnehmer. Dabei können verschiedene Anreize wie Überwindung von Eifersucht, Machtspiele oder Demütigung entstehen.
CBT
CBT bedeutet Cock and Ball Torture und bedeutet übersetzt Schwanz- und Hodenfolter. Bei dieser Sexpraktik aus der dunklen BDSM-Welt geht es darum, die männlichen Genitalien einzuschränken und Schmerzen hinzuzufügen. So beispielsweise mit extremer Hodenfolter oder Schwanz abbinden. Einige Männer und CBT-Liebhaber lieben es, sich schlagen, dehnen, quetschen, oder mit Wachs und Elektrostößen stimulieren zu lassen und werden dabei richtig geil. Von sanft bis extrem ist alles willkommen.
Du bist neugierig? Hier findest du passende CBT Kontakte für Treffen!
Chastity Play
Bei dieser Praktik kommen verschiedene Keuschheitsgeräte und Vorrichtungen wie Peniskäfige oder Keuschheitsgürtel zum Einsatz. Ziel ist es, den Sexpartner mit dieser Praktik zu kontrollieren, zu stimulieren und zu befriedigen. So ein Macht- und Kontrollgefüge kann wenige Stunden bis hin zu mehreren Wochen und Monaten lang andauern. Das Chastity Play wird von einem Dom/einer Domina durchgeführt, wobei der Schlüssel der Vorrichtung aufbewahrt wird. Der bzw. die Sub bekommt zwischendurch auch Freiheiten und Freigaben, die aber vorher explizit durch den/die Sub genehmigt werden müssen.
Cum Control
Du kontrollierst deinen Sexpartner gerne? Dann könnte Cum Control interessant sein. Denn hier geht es darum, die Ejakulation zu steuern und zu kontrollieren. Dabei gibt es verschiedene Varianten, wozu das Hinauszögern und die Orgasmusverweigerung gehören. Ihr könnt verschiedene Techniken wie Countdown-Cum, Ruined Orgasm oder Post-Orgasm Turture anwenden, um beim Gegenüber die Kontrolle zu übernehmen oder für geilere, intensivere Orgasmen zu sorgen.
D
Domination
Domination gehört – wer hätte es gedacht – in den Bereich von BDSM. Hierbei übernimmt eine dominierende Person (Dom oder Domme) die Kontrolle über devote Person (Sub). Die Domination ist ein weitreichender Bereich und kann sowohl verbal als auch psychologisch, situationsbezogen und körperlich angewendet werden. Dementsprechend gibt es viel Spielraum und verschiedene Möglichkeiten, um Macht auszuüben und zu kontrollieren.
Dirty Talk
Du magst es, wenn beim Sex schmutzig und versaut gesprochen wird? Dann wirst du Dirty Talk lieben! Dabei werden gezielt sexuell erregende Wörter und Anweisungen in verschiedenen Tonlagen benutzt, um die Erregung zu steigern oder die Fantasien anzuregen. Das können auch dominierende und unterwerfende Tonlagen bis hin zu Beleidigungen sein. Dirty Talk ist hervorragend geeignet, um Tabus zu brechen und Hemmungen zu überwinden und kann den Sex durchaus intensivieren.
Dollification
Bei dieser Art Fetisch verwandeln sich Personen zu lebenden Puppen. Dabei wird spezielle Kleidung und Make-Up verwendet, um in die Rolle einer Puppe zu schlüpfen. Einige Menschen lieben es, eine völlig andere Identität anzunehmen und anschließend mit sich spielen zu lassen und sich zu unterwerfen. Das Gegenüber hingegen liebt es, mit machtlosen und willenlosen menschlichen Puppen zu spielen und über sie zu verfügen. Hierfür stehen verschiedene Puppenarten wie Spielzeugpuppen, Schaufensterpuppen oder Gummipuppen für eine Transformation bereit.
E
Edge Play
Bei Edge Play handelt es sich um einen BDSM-Begriff, der nichts für schwache Nerven ist. Es ist mit intensiven Erfahrungen und einem hohen Risiko verbunden, weshalb hier Vorsicht geboten ist. In diesen Bereich fallen Praktiken wie Blutspiele, Feuerplay, Messerplay und Atemkontrolle. Wie du siehst, ist das alles andere als ein normaler Fetisch der die Grenzen überschreitet und den Adrenalinpegel steigern kann. Er kann aber auch dazu beitragen, mehr Vertrauen aufzubauen. Dennoch gilt: Trotz aller Neugier solltet ihr dabei äußerst vorsichtig sein und nichts unüberlegtes tun.
Exhibitionismus
Hierbei geht es darum, sich vor anderen nackt zu entblößen, was zu sexueller Erregung führen kann. Dazu gehören kontrollierte Aktionen (z.B. in Clubs), aber auch unerwünschte Entblößungen in der Öffentlichkeit (Achtung: Gesetzlich verboten!). Ziel ist es dabei, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, ein gewisses Machtgefühl hervorzurufen und Tabus zu brechen. Häufig ist der Exhibitionismus mit dem Voyeurismus verbunden.
F
Fisting
Du findest den Anblick von extremer Dehnung geil und würdest es gerne selbst einmal wagen, deine Hand im Arsch oder der Vagina einzuführen? Dann solltest du es mal mit Fisting versuchen! Bei dieser Sexualpraktik wird eine komplette Hand oder Faust eingeführt, was für beide Seiten ziemlich geil sein kann. Aber vergiss nicht, reichlich Gleitmittel aufzutragen 😉 Beim Fisting werden viele Nervenpunkte stimuliert, was zu einer ziemlich heißen Stimulation bis hin zu heftigen Orgasmen am Stück führen kann. Es gibt sogar erfahrene Frauen, die sich anal oder vaginal doppelt fisten lassen!
Die passenden Fisting-Kontakte für Treffen haben wir hier für dich parat.
Fußfetisch
Auch Füße, Zehen und andere Teilbereiche wie Fersen können sexuell anziehend wirken. Beim Fußfetisch dreht sich alles rund um fußbezogene Aktivitäten wie das Ablecken, daran riechen, Berühren oder eine Massage von Geschlechtsteilen mit den Füßen. Dabei sind verschiedene Kombinationen wie Fußsex mit bestimmten Strümpfen, Dessous oder Schuhen möglich, die den Fetisch erweitern und reizend gestalten. Hinzu kommen sehr ausgefallene Interessen wie das Lecken von dreckigen Füßen oder Trampling.
Suchst du Kontakte für Treffen, findest du bei uns die passenden Fußfetisch-Kontaktanzeigen.
Facesitting
Facesitting ist alternativ auch als Gesichtssitzen bekannt und beschreibt eine Sexpraktik, bei der sich ein Sexpartner mit seinen Genitalien/seinem Gesäß auf das Gesicht des anderen setzt. Dabei nimmt er eine reizende dominante Stellung ein und lässt sich oral verwöhnen, während er gleichzeitig die Kontrolle übernimmt. Dabei sind reizende Dom-Spiele mit einem Facesittingsklaven für intensive Stimulationen bis hin zu Atemkontrolle möglich. Probiert dabei auch unbedingt Extras wie Orgasmuskontrolle und verbale Dominanz bzw. Dirty Talk aus.
G
Gagging
Ziel des Gaggings ist es, beim Sexualpartner so harte orale Penetration anzuwenden, bis er würgt. Hierfür können verschiedene Objekte, Sextoys, oder der Penis selbst (Mundfick) verwendet werden. Nicht selten ist Gagging ein Zeichen der Dominanz, kombiniert mit Unterwerfung und leichter Atemkontrolle. Für beide kann es sehr reizend sein, zu dominieren oder die Kontrolle zu verlieren.
Glory Hole
Eine Wand bzw. Trennwand trennt beide Sexpartner, worin sich ein Loch befindet, durch das Oral- oder Genitalsex praktiziert wird. Beide haben dabei keinen Sichtkontakt, was die Sache durchaus spannend und reizend gestalten kann. Glory Hole-Sex kann von sowohl Paaren als auch anonymen Sexpartnern angewendet werden – gerade bei anonymen Kontakten kann das für viel Spannung sorgen. Aber hier gilt: Safety first!
Golden Shower
Sie ist alternativ auch unter Begriffen wie Natursekt, Watersports oder Urophilie bekannt. Dabei uriniert ein Partner auf den anderen oder lässt sich anpinkeln. Das kann der ganze Körper oder nur bestimmte Bereiche wie das Gesicht, der Mund ist die Kleidung sein. Eine Golden Shower ist der höchste Grad der Dominanz mit voller Demütigung, bei der es keinerlei Tabus gibt. Nicht selten gibt es Natursekt-Liebhaber, die nach mehr verlangen und sich beispielsweise zur Natursekt-Sklavin abrichten lassen. Dazu gehören auch regelmäßige Gruppenverabredungen mit Massenpissen (Pissdusche) und mehr.
H
Haarfetisch
Es gibt Interessenten, die sich durchaus von Haaren angezogen fühlen und sich davon sexuell erregt fühlen. Dabei finden sie die Haare an sich, aber auch verschiedene Haarlängen, Haarfarben oder den Geruch davon reizend. Gleichzeitig sind verschiedene Sexspiele wie daran riechen, berühren, streicheln oder das Reiben der Genitalien daran bis zum Orgasmus möglich, bei dem auf die Haare abgespritzt wird. Hier ist auch vom Hairjob die Rede.
I
Impact Play
Beim Impact Play dreht sich alles rund ums Schlagen, Stoßen und Aufprallen auf den Körper, wodurch ein sexueller Reiz entsteht. Hierfür dienen verschiedene Schlag- und Stoßwerkzeuge wie die Hände selbst, aber auch Paddel, Gerten, Peitschen oder der gute alte Rohrstock. Welche zu behandelnden Körperzonen euch dabei besonders reizen, findet ihr am besten selbst heraus. Klassiker sind der Hintern, Rücken oder die Oberschenkel. Es gibt auch Paare, die darauf stehen, sich gegenseitig Backpfeifen zu verpassen, wobei leichter Schmerz in Lust umgewandelt wird. Dabei sind selbstverständlich Steigerungen möglich – allerdings mit Bedacht und Nachsorge!
K
Kaviar/Scat
Ein Kaviar- bzw. Scat-Fetisch ist nichts für schwache Nerven, da sich hier alles rund um Fäkalien und Sexspiele damit dreht. Insider sprechen hier auch von Brown Showers oder Koprophilie, bei der alles erlaubt ist, was sich rund um Kot dreht: Beim Kacken zu schauen, Kot berühren, daran riechen – ja selbst damit einreiben und der Verzehr davon wird praktiziert. Auch das Koten auf bestimmte Körperteile (z.B. auf den Schwanz kacken) oder sich ins Maul scheißen lassen sind gängig. Allerdings sind das die absoluten Extreme. Reizt dich dieser Fetisch, findest du bei uns passende Kaviarsex-Kontakte für Treffen.
Kitzelfetisch
Der Kitzelfetisch ist alternativ auch als Knismophilie oder Knismolagnie bekannt. Es gibt Sexualpartner, die es erregend finden, jemanden selbst zu kitzeln, oder gekitzelt zu werden. Das kann das allgemeine Kitzeln, oder das Kitzeln bestimmter empfindlicher Körperstellen (z.B. im Achselbereich oder an den Füßen) sein. Echte Kitzelprofis verwenden nicht nur die Finger, um das Gegenüber in den Wahnsinn zu treiben. Auch verschiedene Hilfsmittel wie eine Feder oder ein feiner Pinsel sind möglich, um intensiv zu stimulieren.
L
Latex
Latex sorgt bei vielen für pure Begeisterung und Geilheit. Das schöne glänzende Material fühlt sich bei sowohl Träger als auch Sexpartner angenehm an und ist in verschiedenen Ausführungen und Outfits erhältlich. Dazu gehören Masken, Handschuhe, Catsuits (Anzüge), aber auch Unterwäsche und Strümpfe. Sie sind luftdicht, dehnbar und haben einen unvergleichbaren Geruch. Viele berichten beim Tragegefühl auch von einer zweiten Haut.
Suchst du ein Latex-Sextreffen, findest du hier die passenden Kontakte.
Leder
Auch Kleidung und Accessoires aus Leder dürfen bei Fans der BDSM-Community und in anderen Bereichen nicht fehlen. Hier sind ebenfalls verschiedene Kleidungsstücke und Outfits verfügbar, wozu unter anderem Jacken, Hosen, Masken und Handschuhe gehören. Leder ist ein Klassiker, fühlt sich abgefahren an und ist robust. Es darf unter anderem bei Sexspielen in Bereichen wie Rollenspielen, Dominanz oder bei Uniformen nicht fehlen.
Laktophilie
Die Laktophilie ist ein besonderer Fetisch und auch als Milchfetisch bekannt. Dabei geht es um das Verlangen und die sexuelle Erregung in Verbindung mit Muttermilch und dem Stillen. So lässt sich ein Sexpartner beispielsweise live stillen, indem er an der Brust saugt. Aber auch das Zuschauen beim Herausspritzen der Milch aus der Brust kann erregend sein. Wem das nicht reicht, der genießt ein Glas frisch gemolkene Milch oder einen Kaffee mit einem Schuss darin.
M
Masochismus
Liebhaber dieses Fetisch werden sexuell erregt, sobald sie Unbehagen, Demütigung und Schmerz erfahren und spüren. Um diesen Zustand zu erzeugen, stehen verschiedene Zustände und Praktiken wie Erniedrigung, Fesselspiele, Peitschen oder Schläge zur Auswahl. Die betroffene erniedrigte Person erlebt dabei eine Umwandlung des Schmerzes und der Demütigung in Lust und verlangt häufig nach weiterer Steigerung.
Medical Play
Diese Praktik ist alternativ auch als Klinikerotik bekannt und beinhaltet medizinische Behandlungen und Untersuchungen, die nachgestellt werden. Dabei kommt es häufig zu Rollenspielen, bei denen die Teilnehmer beispielsweise Arzt und Patient spielen und verschiedene Praktiken ausüben. Folglich können Machtgefälle oder Kontrollverlust entstehen. Dazu gehören Einläufe, allgemeine Untersuchungen, das Einführen eines Katheters oder Fixierungen. Die passenden Sexspielzeuge wie Stethoskope, Latexhandschuhe oder ein Katheter dürfen dabei natürlich nicht fehlen, um das Medical Play authentisch zu gestalten.
N
Nylon
Bei diesem Fetisch dreht sich alles rund um Kleidungsstücke, die aus dem bekannten Strumpfmaterial Nylon bestehen. Die Transparenz gepaart mit der glatten Textur und der hautengen Passform sorgen für sexuelle Erregung und sind ein echter Hingucker. Bei einem echten Nylon-Fetisch dürfen Kleidungsstücke wie Strümpfe, Feinstrümpfe, Strumpfhosen und Bodystockings nicht fehlen. Schon das Betrachten kann stimulierend wirken, ganz zu schweigen, wenn man es berührt oder daran reibt.
Nekrophilie
Die Nekrophilie beschreibt die sexuelle Anziehung und Erregung bei Totenvorstellungen. Damit ist die reine Rollenspiel-Variante gemeint, bei der sich ein Sexpartner mit einer Person vergnügt, die sich totstellt. Dabei sind diverse Handlungen wie Oralverkehr, Geschlechtsverkehr bis hin zur Ejakulation auf den Körper möglich. Für viele ist beispielsweise der Sex mit einer scheintoten Frau ein erhabenes Gefühl von Kontrolle gepaart mit einem Verlangen nach Tabubruch.
O
Orgasmuskontrolle
Sie ähnelt dem bereits angesprochenen Cum Control. Dabei geht es darum, den Orgasmus allgemein zu regulieren, ihn zu erlauben oder den Zeitpunkt festzulegen. Der Anreiz dahinter ist, Macht zu ergreifen, die Kontrolle abzugeben und zu einem späteren Zeitpunkt den Orgasmus intensiver zu gestalten. Gerade bei Rollenspielen mit Dominanz und Submission kann das sehr interessant und verlockend sein.
Objektophilie
Sie beschreibt eine besondere Form der romantischen oder sexuellen Anziehung zu Gegenständen/unbelebten Objekten. Betroffene Personen stellen dabei eine enge Beziehung und verschiedenen Objekten wie Autos, Gebäuden oder anderen Gegenständen her. Auch Denkmäler, Lokomotiven oder gar Flugzeuge haben bereits für Schlagzeilen gesorgt, bei denen die Betroffenen eine starke Zuneigung und sexuelle Erregung verspürten.
P
Petplay
Bei dieser Art Rollenspiel nimmt ein Sexualpartner die Rolle eines beliebigen Tieres wie z.B. Hund, Pferd oder Katze ein. Zum Kostüm bzw. Zur Ausrüstung gehören authentische Merkmale wie ein Schwanz, Ohren, Pfoten, ein Halsband und eine Leine. Der Anreiz von Petplay ist vor allem ein Identitätswechsel, wodurch sich beide Partner in Tierhalter und das Tier selbst verwandeln. Hinzu kommen bestimmte festgelegte Faktoren und Umstände wie Fürsorge oder Unterwerfung. Außerdem verhalten sich beide Parteien typisch und wenden Praktiken wie Fütterungen, Streicheleinheiten, Krabbeln oder Gassigehen an. Aber auch Tricks, Belohnungen und Bestrafungen dürfen nicht fehlen.
Pegging
Bei dieser Sexpraktik hat die Frau das Sagen und legt sich einen Umschnalldildo (Strap-on) an. Hiermit wird der männliche Partner anal penetriert, was für ihn durchaus reizvoll sein soll. Denn beim Pegging kann durchaus seine Prostata stimuliert werden, was im besten Falle zu einem explosionsartigen Orgasmus führt. Ein vollkommen neues Erlebnis, bei dem sie die aktive Rolle einnimmt und eine gewisse Macht über ihn hat.
Q
Queening
Weiter oben sind wir bereits auf das Facesitting eingegangen. Das Queening ist eine erweiterte Variante davon, bei dem der weibliche Part, der sich auf das Gesicht setzt, dominiert. Dabei ist häufig auch von der „Thronung“ die Rede, wobei die Königin ins Spiel kommt. Dieses Sexspiel hat für beide einen gewissen Anreiz: Einmal wegen der weiblichen Dominanz und der intensiven oralen Stimulation, die dabei entsteht. Auf der anderen Seite steht der Sub, der kontrolliert wird und seine Macht abgeben muss. Außerdem sind beim Queening mehrere Varianten möglich. Dazu gehört vor allem das Scat- und Natursekt-Queening.
R
Rimming
Beim Rimming handelt es sich um eine orale Stimulation des Anus. Sie ist auch als Anilingus bekannt und wird in verschiedenen Formen praktiziert. Dazu gehören vor allem das Küssen und Lecken der Rosette. Auch das Eindringen mit der Zunge und damit verbundene Leckeinheiten können die Lust steigern. Des liegt an den vielen Nerven im Anus – ein unbeschreiblich geiles Gefühl.
Bist du neugierig darauf? Bei Bizarre-Sextreffen.net findest du passende Rimming-Kontakte für Treffen.
Roleplay (Rollenspiele)
Roleplay (Rollenspiele) bietet einen großen Freiraum für zahlreiche fiktive Identitäten und Szenarien. Dabei schlüpfen die Sexpartner in verschiedene Rollen. Klassiker sind beispielsweise der Chef und seine Sekretärin oder der Vermieter und die Mieterin. Hier kann jeder seinen versauten Fantasien freien Lauf lassen und durch die Annahme einer bestimmten Identität interessante neue Bereiche und Vorlieben entdecken. Außerdem ist dieser Fetisch mit weiteren kombinierbar, wozu unter andrem Ageplay oder Petplay gehören.
Rope Bondage
Rope Bondage beschreibt verschiedene Fesseltechniken, um den Sexpartner wehrlos zu machen und ein machterhabenes Gefühl zu erzeugen. Hierfür stehen verschiedene Fesselstile zur Auswahl – so beispielsweise das klassische westliche Bondage, oder die japanischen Stile Shibari oder Kinbaku. Außerdem findet ihr zahlreiche Techniken, die immer wieder für neue Begeisterung sorgen, sodass es nicht langweilig wird. Dazu gehören Fesselungen, Aufhängungen (Suspensions) oder Harnesse (Fesselausrüstung).
Rough Sex
Harter Sex reicht dir nicht aus und du willst dich zusätzlich steigern? Dann solltest du es mit Rough Sex probieren. Hier geht es weitaus dynamischer ab, dieser Sex ist sehr dominant und aggressiv. Mit Praktiken wie Kratzen, Würgen, Stößen, leichten Schläfen und dem Ziehen an den Haaren kann die Lust gesteigert werden und es entsteht ein Gefühl von Dominanz bzw. Unterwerfung. Wichtig ist, dass ihr vorab wichtige Details wie Grenzen oder sogar Safewords klären solltet, damit es zu keinen Komplikationen oder Missverständnissen kommt.
S
Socken-Fetisch
Bei einem Socken-Fetisch fühlen sich Interessenten Strümpfen oder Socken sexuell angezogen. Das können sowohl einzelne, lose Socken als auch Füße sein, die mit Socken bekleidet sind. Die sexuelle Erregung erfolgt durch verschiedene Kriterien. So bevorzugen einige Liebhaber bestimmte Materialien oder Farben während sich andere für neue oder gar getragene Socken interessieren, die Gebrauchsspuren haben und riechen. Beim Socken-Fetisch ist alles erlaubt. Dazu gehören das Berühren, Schnuppern, Beobachten oder Lecken von Socken. Eingefleischte Socken-Fans lieben es auch, an dreckigen Socken zu lecken oder zu riechen.
Spanking
Wer sich gerne den Arsch versohlen lässt, steht definitiv auf Spanking. Denn hierbei geht es um gezielte leichte oder stärkere Schläge auf das Hinterteil, wofür die Hand oder ein beliebiges Schlagutensil verwendet werden kann. Beliebte Werkzeuge sind Rohrstöcke, Paddeln, Gerten oder Riemen. Für beide Sexpartner kann das Spanking ein Gefühl von Dominanz bzw. Unterwerfung erzeugen, was durchaus luststeigernd wird. Kommen bei der devoten Person Schmerzen ins Spiel, kann das zusätzlich luststeigernd wirken. Der Spanking-Fetisch ist auch gut mit Roleplay kombinierbar, um verschiedene Bestrafungsfantasien auszuleben.
Sploshing
Aber bitte mit Sahne! Lebensmittel haben in der Kiste nichts zu suchen? Nicht bei Sploshing-Fans! Denn hier werden diverse Lebensmittel in die Sexspiele mit einbezogen, um sie beispielsweise auf dem Körper zu zerdrücken und sich damit einzureiben. Klassiker sind Schlagsahne, Gelees, Pudding oder diverse Saucen. Nicht selten kommt es auch vor, Sex mit Essen zu kombinieren und währenddessen zu ficken, während z.B. ein Stück Kuchen gegessen wird. Oder wie wäre es mit einem sexy Bad in Schokosauce? Hm, lecker!
T
Trampling
„Trampling“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „Trampeln“. Im BDSM-Bereich beschreibt es eine Sexpraktik, bei der eine Person auf einer anderen steht und auf ihr herumtrampelt/tritt. Das kann barfuß, mit Socken, Nylons oder auch mit Schuhen (Sneaker, High Heels oder Stiefel) geschehen. Für die Person, auf der herumgetrampelt wird, entsteht ein Gefühl der Demütigung und Unterwerfung. Aber auch der dadurch entstehende Schmerz kann als Lust empfunden werden und somit durchaus reizend sein. Beim Trampling mit Schuhen – vor allem mit Absätzen – ist allerdings Vorsicht geboten, da es zu Verletzungen kommen kann.
U
Uniformfetisch
Für einige ist es ein heißer Anblick, eine andere Person in Uniform zu sehen. Zu bekannten und beliebten Uniformen gehören Bereiche wie Krankenschwester-, Schul-, Feuerwehr- oder Polizeiuniformen. Aber auch das Militär ist beliebt. Gleichzeitig kann das Verlangen nach einer Uniform mit einem entsprechenden Rollenspiel verbunden werden. Hier werden klare Rollen wie beispielsweise Verhaftungen, Rettungen oder Bestrafungen inszeniert, die ein gewisses erregendes Machtgefühl vermitteln.
Urethral Play/Sounding
Diese Sexpraktik ist auch als Sounding bekannt und beschreibt das Einführen von Stäben oder weiteren beliebigen Objekten in die Harnröhre. Hierfür sind spezielle medizinische Metallstäbe (Sounds) erhältlich. Aber auch Katheter oder Urethralpluggs (Harnröhrenplugs) finden häufig Verwendung und werden wahlweise oberflächlich, oder tief in die Harnröhre eingeführt. Ziel ist es dabei, die hochfeine, empfindliche Harnröhre zu stimulieren, was zu einem erregenden Gefühl führen kann. Während Anfänger mit dünnen Sounds beginnen, steigern sich Erfahrene mit weiteren verschiedenen Dingen und Gegenständen. So gibt es auch Liebhaber von extremer Harnröhrendehnung, die sich unter anderem Absätze von High Heels, Schrauben oder Batterien in die Harnröhre einführen lassen.
V
Voyeurismus
Voyeure fühlen sich erregt, wenn sie heimlich spannern und andere während einer intimen Situation oder sexuellen Handlung beobachten. Dazu gehört es beispielsweise, jemanden heimlich zu beobachten, der sich gerade in einer Umkleidekabine umzieht. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass das unwissentliche Beobachten ohne Einvernehmung illegal und strafbar ist. Du findest aber auch passende Kontakte, die für einvernehmlichen Voyeurismus zu haben sind. Hier lasst ihr euren Spanner-Fantasien freien Lauf und könnt verschiedene Situationen ausprobieren und Rollen einnehmen. Der besondere Reiz ist dabei das Verbotene und die Tatsache, dass eine andere Person unkontrolliert und ohne es zu wissen, beobachtet wird.
Vorarephilie (Vore)
Dieser weniger verbreitete und äußerst außergewöhnliche Fetisch hat damit zu tun, die Fantasie zu haben, verschluckt zu werden, oder selbst eine andere Person zu verschlingen. Entscheidend ist dabei, dass es sich um eine nicht-tödliche Fantasie handelt, wie sie häufig in Furry-Communities, oder in Bereichen wie Anime, Hentai oder Fantasy vorkommt. Dabei erleben die Beteiligten Fantasien mit Dominanz bzw. Unterwerfung und stehen nicht selten in Kombination mit Monster- oder Fabelwesen. Deshalb ist Vorarephilie bzw. Vore gut geeignet, um es zusammen mit Petplay oder Roleplay anzuwenden.
Vakuum-Bondage
Bei diesem Bereich des Bondages geht es darum, den Körper mithilfe von Vakuumtechniken gezielt zu fixieren und Macht über ihn zu ergreifen. Hierfür werden in der Regel spezielle Geräte und Latexaccessoires oder Latexkleidungsstücke miteinander kombiniert. Beispiel gefällig? Die devote Person steigt in ein spezielles Vakuumbett und wird davon umhüllt. Jetzt wird es verschlossen und mit einer Luftpumpe abgesaugt, sodass ein Vakuum entsteht. Der Sub wird vollständig eng eingeschlossen und kann sich jetzt nicht mehr bewegen. Er/sie muss sich komplett hingeben! Außerdem sind weitere Kombinationen wie z.B. Atemkontrolle möglich.
W
Wachsspiele/Wax Play
Wachsspiele bzw. Way Play können eine äußerst reizende und schmerzhafte Praktik zugleich sein. Denn hierbei geht es darum, die Haut mit heißem Wachs (typischerweise von einer brennenden Kerze) zu beträufeln. Dafür werden häufig empfindliche Körperstellen verwendet, wozu unter anderem die Brust oder der Bauch gehören. Gerade für die beträufelte Person kann der Wechsel zwischen der kurzzeitigen Hitze und der wechselnden Abkühlung lustempfindend sein. Außerdem muss sich der Sub vollständig den Wachsspielen des Dom aussetzen und unterwerfen. Wichtig: Für Wax Play sind spezielle BDSM-Kerzen erhältlich, bei denen der Schmelzpunkt niedriger ist!
WAM – Wet and Messy
Der WAM (Wet and Messy)-Fetisch erinnert direkt an das Sploshing. Denn in diesem Bereich geht es um weiche oder matschige Substanzen oder Flüssigkeiten, die den Körper bedecken. Eurer Kreativität und euren Fantasien könnt ihr dabei freien Lauf lassen und die verschiedensten Sauereien verwenden. So beispielsweise Schokosaucen, Öl, Farbe, Sahne oder Schlamm. Ja richtig, auch Schlamm-Sex mit ordentlicher Sauerei und Beschmutzung kann zu WAM gehören und zu einem geilen rutschigen, klebrigen Abenteuer führen.
X
Xenophilia
Bei diesem Fetisch dreht sich alles rund um die Erregung durch fremde Wesen, die nicht-menschlich sind. Dabei haben die Fantasierenden Vorstellungen von Sex mit außergewöhnlichen Wesen wie Monstern, Aliens, Robotern oder anderen Fantasiefiguren. Dabei sind die verschiedensten Konstellationen und Rollenspiele möglich. Häufig schauen sich Interessenten Xenophilia von Medien wie Fetisch-Artworks, Hentai oder Furry-Communities ab. So träumen Frauen beispielsweise davon, Sex mit einem Monster mit Tentakeln zu haben.
Y
Yoke Bondage
Yoke Bondage (auch als Bondage Joch bekannt) ist eine Vorrichtung aus dem BDSM-Bereich, die an einer Person befestigt wird. Dabei erfolgt die Befestigung am Hals und an den Armen, wodurch der devote Teil fixiert wird. Ein Yoke bzw. Joch besteht häufig aus Metall oder Holz und sorgt dafür, dass sich die Arme in einer festen Position befinden. Dabei erfolgt die Fixierung häufig seitlich des Halses oder hinter dem Rücken. Ziel des Doms ist es, den oder die Sub in seiner Bewegung stark einzuschränken und die vollständige Kontrolle zu übernehmen. Das verleiht ein Machtgefühl. Für beide Seiten ist diese Praktik erregend und kann zu einer gesteigerten Lust führen.
Z
Zombie-Fetisch
Der Zombie-Fetisch ist eine häufig angewendete Praktik für Rollenspiele oder sexuelle Horror-Fantasien. Dabei haben betroffene Personen Fantasien über Sex mit Zombies, Untoten und anderen untoten Kreaturen, denen sie begegnen. Dabei verspüren sie oft eine Luststeigerung in Kombination mit Kontrollverlust und Angst und tauchen in neue mysteriöse Fantasiebereiche ein. Dazu gehören beispielsweise Horror-Hentai, Gore-Fetisch oder Necro-Fantasien.